Alle Beiträge von kjgtheater

Kartenverkauf ab August

Unser neues Stück „Das Erbe des Till Eulenspiegel“ wächst und gedeiht! Die Probenarbeit läuft dank Engagement und Disziplin aller Teilnehmer*innen mit unserem strengen Hygienekonzept bestens! Und mit jedem Stück, das wir zusammensetzen, sieht man, wie cool unser kommendes Projekt wird.

Wir freuen uns mega darauf, endlich wieder vor Publikum spielen zu dürfen und bereiten jetzt mit viel Zuversucht den Kartenverkauf vor. Wie du wann deine Karten sichern kannst, lassen wir dich schon bald hier wissen.

Bis dahin wünschen wir dir einen schönen und sicheren Sommer!
Dein KjG Theater

Freak Now! – Frohe Ostern!

Frohe Ostern! „I am a freak now“ – Jeremy Loops besingt in „Freak now“ die Sinnhaftigkeit des Lebens, ganz im Sinne von „Till Eulenspiegel“, wie wir finden. Und wir freuen uns heute euch den Song und das coole Video vorzustellen und wünschen euch allen zu Ostern, mehr Narr zu sein – und nicht zu vergessen, dass die besten Dinge im Leben kein Geld der Welt kosten!

We were watching TV getting wasted
Way down in the basement
Hanging out loose and shameless
They’re up on the top of skyscrapers
Thinking that they’re ageless
Talking loud pretending like they made it

If you drink champagne on a private plane
Doesn’t mean to say you’re baller
Maybe you’re just falling down
I don’t want your girls
I don’t want your world at all
No
So

I’m a freak now (freak now)
That’s the way I’m living ‚till they carry me out
I’m a freak now (freak now)

Long as I’m still breathing they’ll be hearing me shout
Come on, so come onOut there super yachting with their fake friends
Trying to keep it entré
Making fun of anyone who’s different
We don’t need that kind of entertainment
Dappin‘ hollow vain shit
Rather show me love and not your bracelets

If you drink …

Weitere Gedanken zum Stück findest du hier:
Mittelalterliche Soap?
Narren sagen, was die Klugen denken
Freak Now!

Narren sagen, was die Klugen Denken

Till’s „Karriere“ als außergewöhnlicher Gaukler oder Narr verdankt er seiner ausgesprochenen Beobachtungsgabe und seinem sprachlichen Talent. Till ist offensichtlich hochbegabt und kann schneller als sein Umfeld Situationen nicht nur erfassen, sondern diese eben auch beeinflussen. Immer wieder haut er eine „Wahrheit“ nach der anderen raus – kurze, prägnante Sätze, die man als „Aphorismus“ bezeichnet.

Aphorismen sind einzelne Gedanken, Urteile oder eben Lebensweisheiten, die meist nur aus einem Satz bestehen. Es gibt zwar keine besonderen Regeln zum Bau eines Aphorismus, doch den meisten ist gemein, dass sie aus zwei Satzhälften bestehen und dabei meist polemisch eine Antithese bilden, z.B. Das Leben ist kurz, die Kunst ist lang.

In unserem Till findest du zahlreiche Aphorismen. Nachstehend ist eine Auswahl derjenigen, die wir am coolsten finden. Und wenn du noch mehr Aphorismen suchst – zu bestimmten Themen – dann schau doch mal hier vorbei – es ist eine fast nicht versiegen wollende Quelle von Aphorismen und Gedichten – von Autor*innen der Antike bis in unsere Gegenwart!

Ruhm ist nur der Beweis, dass die Menschen leichtgläubig sind.
(Ralph Waldo Emerson (1803 – 1882), US-amer. Geistlicher, Philosoph und Schriftsteller)

Heutzutage kennen die Leute von allem den Preis und nicht den Wert.
Oscar Wilde (1854 – 1900), eigentlich Oscar Fingal O’Flahertie Wills, irischer Lyriker, Dramatiker und Bühnenautor

Abenteuer sucht man nicht, man hat sie!
Manfred Hinrich (1926 – 2015), Dr. phil., deutscher Philosoph, Philologe, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller

Wer mit Dreck schmeißt, verliert Grund.
(Unbekannt)

Des Lebens große Krankheit ist die Langeweile!
Alfred de Vigny (1797 – 1863), französischer Dichter, pessimistisch-gedankentiefer Romantiker, auch Offizier im königlichen Heer

Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen wird am Ende beides verlieren.
Benjamin Franklin (1706 – 1790), veröffentlichte seine frühen humoristisch-kritischen Essays unter dem Pseudonym Mrs. Silence Dogood, US-amerikanischer Politiker, Naturwissenschaftler, Erfinder und Schriftsteller

Weitere Gedanken zum Stück findest du hier:
Mittelalterliche Soap?
Narren sagen, was die Klugen denken
Freak Now!

LOS!

Es ist soweit! Die Skripte sind verteilt, die Figuren den Schauspieler*innen anvertraut. Unser neues Projekt „Das Erbe des Till Eulenspiegel“ kann endlich beginnen.

Wenn du wissen willst, wer wen spielt, empfehlen wir dir unsere Besetzungsliste. Mit erneut strengen Hygieneregeln stürzen wir uns ab kommender Woche in die Probenarbeit und freuen uns darauf, die Figuren bis in die letzte Haarspitze kennenzulernen.

Fertig!

Das (digitale) Casting ist vorbei. Ganz anders als sonst haben die Teilnehmer*innen in diesem Jahr einen Videoclip vorbereiten müssen. Und da waren super coole Sachen dabei, die schon richtig Appetit auf das neue Stück machen.

Wir sind jetzt dabei, die Rollenbesetzung zu machen. Das ist und bleibt immer eine Herausforderung, da wir (glücklicherweise) aus so vielen Talenten schöpfen können. Wer welche Rolle im nächsten Stück hat? Das erfahrt ihr ab dem 13.3.2021 hier!

Wir freuen uns auf jeden Fall darauf, mit euch das Stück bald zu starten. Die Skripte warten auf jeden Fall schon auf die Teilnehmer*innen …

Mittelalterliche Soap?

Über die Ursprünge von Till Eulenspiegel in der Literatur

Die im frühen 16. Jahrhundert publizierte Ausgabe des Volksbuchs „Ein kurzweiliges Leben von Till Eulenspiegel“ ist eine Sammlung von bis heute mehr oder minder bekannten schelmischen Streichen des Schalks (oder Narren) Till Eulenspiegel.
Wer sich die Geschichten einmal näher anschaut – oder noch das ein oder andere Kinderbuch über ihn kennt – ist überrascht. Mit teilweise derben Humor und nicht immer den besten moralischen Absichten treibt hier der „Held“ seine Schelmereien. Das erinnert zuweilen an derbe Soaps oder Reality Dokus, die auf eine zotiges Pointe zum Schaden des Betroffenen hinarbeiten, um die nächste Klick-Schallmauer zu durchbrechen. Denn: Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen!

Das Buch war im 16. Jahrhundert noch ein junges Medium und immer mehr Menschen konnten sich Bücher leisten. Latein wurde zusehends als Leit-Schriftsprache ersetzt, so dass immer mehr Schichten, die Inhalte zugänglich waren. Dass dabei die Zoten und Streiche gut ankamen, scheint mehr als verständlich. Waren dies doch angenehme Ablenkungen zu den meist strikten religiösen Geschichten. Schon schnell wurde das Buch in mehrere Sprachen übersetzt und avancierte zum Blockbuster des jungen Mediums Buch.

Heute scheinen die Streiche wie aus einer anderen Welt – und doch spielen sie immer wieder mit den Mechanismen, die uns „moderne Menschen“ auch zum Lachen bringen, wenn wir Zuschauer*innen und nicht Betroffene sind. Seit der Wiederentdeckung des Volksbuchs und dem Beginn einer Kinder- und Jugendbuchkultur im deutschen Verlagswesen gibt es weit über hundert meist illustrierte Adaptionen des Stoffs gibt, die den Inhalt des Originals sprachlich modernisieren, inhaltlich kürzen und neu akzentuieren. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Verfilmungen , Theaterstücke und sogar sinfonische Dichtungen (Till Eulenspiegels lustige Streiche von Richard Strauss)

Nicht erst durch Daniel Kehlmanns Roman „Tyll“ aus dem Jahre 2017 gab immer wieder Interpretationen, die „Das Leben des Till Eulenspiegel“ als Folie für Erzählungen von gesellschaftlichen Umbrüchen genutzt haben – und sich damit deutlich vom Original-Genre Schwank distanzieren.

Und jetzt ist es also „unser Stück – in deiner Welt“. Auch wir haben versucht, aus Till ein zeitgemäßes Stück zu machen, das dabei dem schelmigen Charakter des Originals ebenso gerecht wird, wie unserem Anspruch mit und durch Theater auch immer wieder und wichtige Inhalte zu vermitteln. Und irgendwie ist dieses gewagte Lebens-Motto des Till Eulenspiegel, der nie richtig etwas plant, sondern sich treiben lässt und ein Meister der Improvisation ist, wie gemacht für eine Zeit, die unsere Pläne im Wochentakt zerschreddert werden. Also halten wir es mit unseren Till: „Die Sorgen kommen früh genug zurück, jetzt lass uns das Hier und Jetzt genießen“!

Weitere Gedanken zum Stück findest du hier:
Mittelalterliche Soap?
Narren sagen, was die Klugen denken
Freak Now!

Auf die Plätze!

Das Ensemble macht sich bereit für unser neues Projekt. Das Autor*innen Team (Jana, Tabea und Tom) hat in fünf Wochen das Skript für unser neues Stück verfasst – vorausgegangen sind natürlich bereits einiges an Recherche und Vorarbeiten.

Jetzt liegt es also in den Händen des Ensembles: ein frisches Skript mit aufregenden neuen Figuren. Allen voran natürlich dem Titelhelden Till mit dabei sind aber auch Figuren wie seine beste Freundin Anna, der mächtige Erzbischof, die abenteurlustige Fürstin Liz von Gößnitz, der ziemlich wohlhabende Kaufmann Felix Hochstätter und der junge deutsche Kaiser. Sie alle begegnen Till in fünf Episoden, die jeweils einen Blick auf Till Eulenspiegel werfen.

Das Cast ist jetzt am Zug: die Casting Unterlagen sind verschickt und jetzt heißt es, sich um eine Rolle zu bewerben und ins Zeug zu legen. Wir freuen uns mega darauf, die ersten Ideen zu den Figuren schon bald zu sehen.

Wir ziehen mit TABGHA

Die Jugendkirche TABGHA ist zu Beginn dieses Jahres in die Josef-Kirche am Dellplatz in Duisburg eingezogen. Für uns war klar: Da gehen wir mit! Denn für uns ist TABGHA kein Gebäude, sondern die schönste und coolste Möglichkeit, Spaß, Engagement und Spiritualität unter einen Hut zu bringen.

Natürlich wird vieles neu sein in Duisburg – und auch manches anders. Wir freuen uns darauf, neue Gruppen, Jugendliche und – hoffentlich auch bald – neue Fans kennenzulernen.

Mit unserem neuen Projekt „Das Erbe des Till Eulenspiegel“ freuen wir uns auf einen Einstand und hoffen, dass wir unser Publikum auch in Duisburg berühren und begeistern werden!

Erst einmal hoffen wir jetzt, dass wir schon bald vor Ort auch proben und dabei den neuen Ort kennenlernen. Bis zum 20. März werden all unsere Treffen digital bleiben – ab dem 27. März hoffen wir aber, dass die Situation uns ein erstes Treffen am Dellplatz ermöglicht.

DANKE!

Ein ungewöhnliches Projekt geht mit Der Glöckner von Notre Dame zu Ende. Vielen Dank für eure großartigen Rückmeldungen, euer motivierendes Feedback und eure Unterstützung!

Anders als bei unseren anderen Projekten bleiben die Filme online und ihr könnt sie gerne weiter teilen oder erneut anschauen, wenn ihr Freude daran habt.

Wenn du uns noch weiter unterstützen möchtest, kannst du das gerne super einfach via PayPal machen: PayPal.Me/kjgtheater !

Wir stürzen uns jetzt in die Vorbereitung des nächsten Projekts und hoffen, dass wir in diesem Jahr euch wieder live treffen dürfen. Bis dahin wünschen wir euch von Herzen alles Gute in diesen verrückten Zeiten.

Euer KjG Theater!

Teil 3 ab sofort verfügbar

Endlich! Mit Teil 3 („Quasimodo“) scließt unser Theater-Film ab. Eine knappe Stunde baut sich das dramatische Finale auf. Im Mittelpunkt des letzten Teils steht ganz klar Quasimodo, der zuletzt Esmerlada vor dem Galgen gerettet hat und ihr in den Mauern von Notre Dame Asyl gewährt.

Auch dieses Mal haben alle registrierten Zuschauer*innen den Link zum Video pünktlich per Mail geliefert bekommen. Und wir? Wir können dann endlich unser Projekt abschließen und uns im neuen Jahr mit frischem Tatendrang an unser neues Projekt machen.

Wir wünschen euch lles Gute für das kommende Jahr 2021 und würden uns freuen, wenn ihr uns weiterhin gewogen bleibt!