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Hat jede Geschichte ein Ende?

Jede Woche stellen wir eine neue „Saite“ (Szene) der Orpheus Shorts vor. Die bisherigen Saiten:
(1) Zu groß zum Sterben?
(2) Kein Opfer ist zu groß?
(3) Perfekt ist der Feind von gut?
(4) Kann Kunst die Welt verändern?
(5) Kann es überhaupt möglich sein?

Ein Krankenzimmer. Ein alter Tänzer im Rollstuhl, und seine Tochter, die zu Besuch kommt – mit einem Doughnut und einer Beschwerde über den vollen Parkplatz.

Oskar war Tänzer. Von allen Künsten ist das die, die am unmittelbarsten an einen Körper gebunden ist – und er sitzt im Rollstuhl. Dieser Verlust steht die ganze Szene über im Raum.

Oskar weiß, dass es zu Ende geht. Er hat nur eine Bitte: Elisabeth soll ihm noch einmal die Geschichte erzählen. Die eine, die sie beide kennen.

Sie erzählt sie nicht. Sie weicht aus, mit allem, was sie hat: mit dem miesen Tag im Büro, mit dem Abendessen, mit Witzen. Denn sie weiß, was das Erzählen bedeutet.

„Ich kann dir die Geschichte nicht erzählen. Nicht, wenn du mich danach verlässt.“

Auch sie hält den Abschied auf, indem sie etwas nicht tut: Solange sie nicht erzählt, bleibt er.

In unseren anderen Shorts kämpft jemand gegen den Verlust. Hier nicht. Oskar hat seinen Frieden gemacht – und die Sehnsucht liegt bei der, die bleibt, nicht bei dem, der geht.

Dazwischen steht ein Pfleger, der dreimal ansetzt und dreimal unterbrochen wird. Ihm stellt Oskar die Frage, um die es geht, und die Antwort ist der trockenste Satz des Abends:

„Ein offenes Ende ist auch irgendwie ein Ende, oder?“

Rot zieht sich durch alle sieben Geschichten: der Gegenstand, an dem der Verlust hängt, und das Kostüm der Figur, um die es geht. Hier sind es Blumen im Krankenzimmer – und Oskars Jacke.

Und diese Szene ist fast bis zum Ende still. Sonst läuft der ganze Abend über einer einzigen, durchlaufenden Musik. Hier schweigt sie lange.

„Every story has an end“ ist unsere sechste Saite, unser Kammerspiel.

Nächste Woche stellen wir dir die siebte und letzte Saite vor. Da geht es um eine Frau, die als einzige schon durch die Hölle gegangen ist.

Kann es überhaupt möglich sein?

Jede Woche stellen wir eine neue „Saite“ (Szene) der Orpheus Shorts vor. Die bisherigen Saiten:
(1) Zu groß zum Sterben?
(2) Kein Opfer ist zu groß?
(3) Perfekt ist der Feind von gut?
(4) Kann Kunst die Welt verändern?
(6) Hat jede Geschicht ein Ende?

Eine Fotografin steht vor ihrer Kamera und streckt die Hände aus. Sie kommt nicht an sie heran.

Jedes Mal, wenn sie sie fast berührt, erscheint hinter ihr ein Schatten und spricht. Es sind Stationen einer Beziehung, und sie laufen der Reihe nach ab: das erste Date, die ersten Sätze, die sich anfühlen wie Ankommen. Dann die Sätze, die etwas verschieben. Dann die, die etwas wegnehmen. Keiner davon ist für sich genommen Grund genug zu gehen.

Emma sagt dabei sehr lange nichts. Fast die ganze Szene hindurch fällt kein Wort von ihr. Sie erstarrt, sie hält sich die Ohren zu, sie dreht sich um – und findet nie jemanden, den sie ansehen könnte. Die Schatten verblassen, bevor sie sie erreicht.

Denn der Mann, um den es geht, tritt nie auf. Er hat keinen Körper. Er ist eine Stimme im Rücken, mal von der einen Seite, mal von der anderen.

Was ihr genommen wurde, ist nicht die Kamera. Die steht da. Es ist die Selbstverständlichkeit, sie in die Hand zu nehmen.

Und was sie zurückhaben will, ist kein Gegenstand und kein Können. Es ist die Frau, die sie war, bevor jemand angefangen hat, ihr zu erklären, wer sie ist.

„Ich kann sie nicht halten. Nicht mal anfassen ohne zu zittern.“

Auch sie streckt die Hand nach etwas aus, das sie nicht mehr erreicht.

„If it is possible at all“ ist unsere fünfte Saite, unser psychologisches Drama.

Ein Hinweis, weil er zu dieser Geschichte gehört: Der Abend behandelt unter anderem seelische Gewalt in einer Beziehung und sexualisierte Gewalt. Falls du das vor einer Entscheidung wissen wolltest – jetzt weißt du es.

Nächste Woche stellen wir dir die sechste Saite vor. Da geht es um einen alten Tänzer und um eine Geschichte, die seine Tochter ihm nicht erzählen will.

Kann Kunst die Welt verändern?

Jede Woche stellen wir eine neue „Saite“ (Szene) der Orpheus Shorts vor. Die bisherigen Saiten:
(1) Zu groß zum Sterben?
(2) Kein Opfer ist zu groß?
(3) Perfekt ist der Feind von gut?
(5) Kann es überhaupt möglich sein?
(6) Hat jede Geschichte ein Ende?

Im Mittelpunkt dieser Szene steht ein Gemälde. Und sie spielt in zwei Zeiten.

Die eine liegt Jahrhunderte zurück. Eine Malerin hat einen Förderer gefunden. Er zahlt großzügig und sagt von Anfang an, was er dafür haben will: ein Porträt des Kaisers. Dann kommt eine Anzahlung. Dann eine Frist, drei Monate statt einem halben Jahr. Dann der Hinweis, dass der Kaiser in die Stadt kommt und das Bild sehen wird.

Und es bleibt nicht beim Bild. Er preist sie an, er stellt sie aus, und er lässt keinen Zweifel daran, dass er sie für einen Teil dessen hält, was er bezahlt.

An ihrer Seite arbeitet ihre Partnerin. Sie weiß, woher das Geld kommt. Sie weiß nicht, was der Mann dafür verlangt. Deshalb trifft sie ihn ungeschützt – und stellt ihre Frage noch in dem Glauben, es ginge hier um Kunst:

„Seit wann denkst du, dass Kunst gefallen muss?“

Er hat nie ein Bild gekauft. Er hat sich ein Verfügungsrecht gekauft – über das Werk und über die, die es macht.

Die andere Zeit spielt in einem Museum, irgendwann später. Ein Guide führt eine Gruppe durch die Sammlung, bleibt vor einem Bild stehen und erzählt dessen Geschichte: technisch bemerkenswert, lange fast vergessen, dann auf spektakuläre Weise doch noch an die Öffentlichkeit gelangt – und es habe einen politischen Umbruch in Gang gesetzt. Sein Schlusssatz:

„Sie sehen: Kunst kann das Weltgeschehen verändern.“

Der Guide hat recht. Das Bild hat die Welt verändert. Er erzählt das als Erfolgsgeschichte und weiß nicht, was sie gekostet hat. Die Frau, die es gemalt hat, hat seinen Satz nie gehört.

Auch ihr wird etwas versprochen, das an eine einzige Bedingung geknüpft ist.

„Art can change the world“ ist unsere vierte Saite, unser Sozialdrama.

Nächste Woche stellen wir dir die fünfte Saite vor. Da geht es um eine Fotografin, die ihre Kamera nicht mehr halten kann.

Perfekt ist der Feind von gut?

Jede Woche stellen wir eine neue „Saite“ (Szene) der Orpheus Shorts vor. Die bisherigen Saiten:
(1) Zu groß zum Sterben?
(2) Kein Opfer ist zu groß?
(4) Kann Kunst die Welt verändern?
(5) Kann es überhaupt möglich sein?
(6) Hat jede Geschichte ein Ende?

Ein Mann sitzt an seiner Schreibmaschine. Die Hände liegen bereit wie bei einem Pianisten. Es klackert. Dann Stille. Dann verschwindet das Blatt in der Schublade.

Ein neues Blatt, sehr sorgfältig eingezogen. Zerknüllt. Ein Ritual des Nichtschreibens.

Dabei läuft alles gut für ihn. Sein letztes Buch steht auf den Bestsellerlisten, er ist für den Buchpreis nominiert.

Nur hört er das nicht. Er hört etwas anderes, und er hört es überall: aus dem Telefon, vom Postboten, von seiner Haushälterin, aus dem Fernseher. Sogar aus der Schreibmaschine.

„Ihr letztes Buch war total wertlos und langweilig – von der ersten bis zur letzten Zeile.“

Dann reden alle weiter, als wäre nichts gewesen. Gesagt hat es ja auch niemand. Was da spricht, ist seine eigene Stimme – das, was er die anderen über sich denken hört. Widersprechen kann er ihr nicht: Sie steht nicht im Raum, sondern im Kopf.

„Perfekt ist der Feind von gut“, sagt seine Freundin. „Du bist zu streng zu dir.“ — „Wenn ich nicht mein strengster Kritiker bin“, antwortet er, „dann werden sie mich zerfleischen.“

Sein Anspruch ist so hoch geworden, dass nichts mehr daran vorbeikommt. Kein Satz, kein Bild, keine Figur. Und wonach er sucht, ist am Ende gar nicht das perfekte Buch. Es ist sein erstes – geschrieben, als noch niemand etwas von ihm erwartete, er selbst am wenigsten. Ein Erstlingswerk schreibt man nur einmal.

Den Rest besorgen die Stimmen. Am Ende steht kein strengeres Buch. Es steht gar keins.

Auch er will etwas zurückholen, das es nicht mehr gibt.

„Perfect is the enemy of good“ ist unsere dritte Saite, unsere Tragikomödie. Sie ist komisch, solange man von außen zusieht.

Nächste Woche stellen wir dir die vierte Saite vor. Da geht es um eine Malerin – und um ein Bild, das du den ganzen Abend nur von hinten sehen wirst.

Fast die Hälfte der Karten reserviert!

Wow! Und vielen Dank für euer Interesse. Fast die Hälfte der verfügbaren Plätze unser Orpheus Shorts sind bereits nach knapp einer Woche gebucht. Der Zuspruch vone euch freut uns ungemein!

Die gute Nachricht: Es gibt noch viele Plätze und es ist noch nicht zu spät! Aber schnell sein, kann sich lohnen. In unserem Spielplan geben wir euch täglich einen Indikator, wieviele Plätze ungefähr noch pro Vorstellung zur Verfügung stehen. Dies ist nicht immer aktuell, aber gibt euch einen guten Hinweis, wo es ggf. eng werden könnte.

Noch habt ihr aber die freie Wahl und wir freuen euch auf eure Kartenreservierung unter karten@kjg-theater.de !

Kein Opfer ist zu groß?

Jede Woche stellen wir eine neue „Saite“ (Szene) der Orpheus Shorts vor. Die bisherigen Saiten:
(1) Zu groß zum Sterben?
(3) Perfekt ist der Feind von gut?
(4) Kann Kunst die Welt verändern?
(5) Kann es überhaupt möglich sein?
(6) Hat jede Geschichte ein Ende?

Eine Stadt unter Beschuss. Die feindliche Armee steht im Zentrum, in einer halben Stunde fährt der letzte Zug. Die Filmemacherin sitzt am Schneidetisch und arbeitet.

Ihre Assistentin fleht sie an mitzukommen. Es nütze doch nichts, wenn sie hier stirbt. Die Filmemacherin wiegelt ab – der Schnitt muss erst noch fertig werden.

Das ist keine mutige Entscheidung, und es ist auch keine schwere. Es ist überhaupt keine – für sie steht nichts zur Wahl:

„Du verstehst es nicht. Wie denn auch? Was ist mein Leben wert? Nichts im Vergleich zu diesem Werk! Kein Opfer ist zu groß!“

Als der Strom ausfällt, nimmt sie den Film aus der Maschine, legt ihn in seine Rolle und spricht ihn an wie ein Kind, bevor sie schließlich fliehen muss.

Am Ende zählt nur noch eine Sache, und alles andere wird verhandelbar.

Hinter unseren Schattenwänden läuft dann ihr Leben ab. Nicht als Entschuldigung, eher als Beweisführung: Kränkungen, Kompromisse, Angebote, die man nicht ablehnt. Man sieht einer Frau dabei zu, wie ihr Stück für Stück alles abhandenkommt, was sie diesem einen Satz hätte entgegenhalten können.

Auch sie geht einen Weg nach oben, mit etwas, das sie nicht verlieren darf.

„No sacrifice is too big“ ist unsere zweite Saite. Kein anderer unserer Shorts beginnt so laut – und keiner wird danach so still.

Nächste Woche stellen wir dir die dritte Saite vor. Da geht es um einen Mann, der nicht mehr schreiben kann – und um die Stimmen, die er überall hört.

Zu groß zum Sterben?

Ab heute stellen wir dir jede Woche einen unserer sieben Shorts vor. Sieben Kurzgeschichten, sieben Menschen – und sieben Mal dieselbe Frage: Was passiert mit dir, wenn du verlierst, was sich nicht ersetzen lässt?
Wir fangen dort an, wo es am lautesten ist.

O ist ein Weltstar. Fünf Alben, 281 Millionen Follower. Und ein Vertrag, aus dem sie raus will.

Denn ihre Plattenfirma hat etwas getan, was sie ihr nicht verzeiht: Sie hat das Lied „Flügel“ als Werbejingle an eine Fluggesellschaft verkauft. An die Fluggesellschaft, bei deren Absturz Os Eltern gestorben sind.

Also steht O an diesem Morgen im Büro der CerBerUs Music Group. Drei Menschen führen dieses Unternehmen: Cer, Ber und Us. Sie lachen viel, und ihr Lachen klingt wie Gebell. „Wir kläffen nicht, wir bellen“ – das ist seit Jahren ihr Slogan.

O ist nicht allein gekommen. Sie hat ihren Anwalt dabei und ihre Band: Sis an der Gitarre, Tan am Schlagzeug, Ix am Gesang, Ti am Bass. Und sie hat 281 Millionen Menschen im Rücken.

„Ich habe mir einen Ruf aufgebaut, den kann man nicht mehr zerstören“, sagt sie. „Ich bin zu groß zum Sterben.“

Wer die griechischen Sagen kennt, ahnt vielleicht schon, wer Cer, Ber und Us gemeinsam ergeben. Und wer von Sisyphos, Tantalos, Ixion und Tityos gehört hat, sollte bei den Namen von Os Band genauer hinhören. Diese vier haben in der Unterwelt eine Strafe bekommen, die niemals endet. Was passiert wohl, wenn ihnen jemand genau diese Strafe anbietet – und sie klingt wie ein Angebot, das man nicht ausschlägt?

„Too big to die“ ist unsere erste Saite und der satirischste unserer sieben Shorts. Es wird viel gelacht in dieser Szene. Und irgendwann merkst du, worüber.

Nächste Woche stellen wir dir die zweite Saite vor. Da geht es um eine Frau, die für einen einzigen Film alles aufgibt.

Karten für „Orpheus Shorts“ kannst du ab dem 22. August reservieren – alle Termine findest du hier.

Bisher haben wir folgende weitere Saiten veröffentlicht:
(2) Kein Opfer ist zu groß?
(3) Perfekt ist der Feind von gut?
(4) Kann Kunst die Welt verändern?
(5) Kann es überhaupt möglich sein?
(6) Hat jede Geschichte ein Ende?

Auf die Plätze, fertig – am 22.08. LOS!

Noch eine Woche bis zum offiziellen Start unseres Kartenverkaufs für das neue Projekt „Orpheus Shorts“.

Erstmalig seit 2010 erhöhen wir unsere Preise leicht auf 7,50 EUR. Die Anpassung war nötig, da wir einen Partner verloren haben und die Inflation auch bei uns keinen Halt macht.

Es gibt noch ein paar Besonderheiten, die wir schon verraten können:

  • Das Stück dauert ca. 95 Minuten und hat keine Pause!
  • Wie im letzten Jahr, gibt es auch in diesem Jahr einen eigens komponierten Soundtrack für Orpheus!
  • Dich erwartet keine einzelne Geschichte, sondern sieben Kurz-Geschichten (unsere Shorts), die alle miteinander und mit Orpheus verbunden sind.
  • Mit dabei ist alles: von der Satire, über die Tragi-Komödie, vom Kammerspiel bis hin zum psychologischen Drama! So divers unsere Shorts erscheinen – sie alle verbindet das, was wir das „Orpheus-Prinzip“ genannt haben!

Mehr zu den sieben Shorts erfährst du hier in Kürze. Und wenn du schon einmal den Hintergrund zum „Original“ haben möchtest, findest du hier eine 2026 Version von Vergil, dem römischen Dichter der Orpheus & Eurydike Sage!

Die Theatersaison kommt näher

In weniger als 100 Tagen spielen wir wieder für euch. Wir sind gerade von unserer Theaterfahrt zurück und die Vorfreude auf das Stück wächst von Probe zu Probe!

Ab dem 22.08. kannst du deine Kartenreservierung für die Vorstellungen vornehmen!

Erstmalig seit 2010 erhöhen wir unsere Preise leicht auf 7,50 EUR, wobei es immer noch einige Karten zu 5,00 EUR gibt (im sichteingeschränkten Bereich). Die Anpassung war nötig, da wir einen Partner verloren haben und die Inflation auch bei uns keinen Halt macht.

Es gibt noch ein paar Besonderheiten, die wir schon verraten können:

  • Das Stück dauert ca. 95 Minuten und hat keine Pause!
  • Wie im letzten Jahr, gibt es auch in diesem Jahr einen eigens komponierten Soundtrack für Orpheus!
  • Dich erwartet keine einzelne Geschichte, sondern sieben Kurz-Geschichten (unsere Shorts), die alle miteinander und mit Orpheus verbunden sind.
  • Mit dabei ist alles: von der Satire, über die Tragi-Komödie, vom Kammerspiel bis hin zum psychologischen Drama! So divers unsere Shorts erscheinen – sie alle verbindet das, was wir das „Orpheus-Prinzip“ genannt haben!

Mehr zu den sieben Shorts erfährst du hier in Kürze. Und wenn du schon einmal den Hintergrund zum „Original“ haben möchtest, findest du hier eine 2026 Version von Vergil, dem römischen Dichter der Orpheus & Eurydike Sage!

Letztes Projekt für 2027 angekündigt!

Es werden 20 Jahre gewesen sein, wenn der letzte Vorhang über KjG Theater im November 2027 fällt. Was mit einem kleinen Piloten („Die Engelsbande“) im späten Herbst 2007 begonnen hat ist heute eine Theatergruppe mit beachtlicher spielerischer Qualität. Viele haben als Kinder angefangen und sind nun Erwachsene im oder am Anfang ihrer Berufskarriere.

Die Teilnehmenden über diesen langen Zeitraum begleitet haben zu dürfen, ist ein großes Privileg gewesen. Aber in jedem Anfang ist auch immer schon das Ende enthalten. So blicken wir voller Dankbarkeit auf großartige Projekte in den letzten zwei Jahrzehnten zurück.

Als letztes Stück spielen wir Coffee To Go 2. 2009 war Coffee To Go das erste „eigentliche“ KjG Theater Stück nach den zwei Pilotprojekten. Erstmals im Gemeindesaal Liebfrauen wurde der Stil und der Spirit der Gruppe deutlich. 20 Jahre später gehen wir zurück zum „Café Sahne“ und lassen uns überraschen, wie eine deutlich ältere Gruppe dieses Stück noch einmal neu interpretiert.

Zuvor könnt ihr aber in diesem Jahr unsere Orpheus Shorts sehen! Verpasst also nicht unser großes Gruppenfinale – wir freuen uns schon jetzt auf November!